Der Matcha-Markt: Was das Jahr 2025 brachte und was 2026 zu erwarten ist | KYOSUN
Der Matcha-Markt: Was das Jahr 2025 brachte
und was 2026 zu erwarten ist
Das Jahr 2025 hat bestätigt, dass Matcha kein Nischenprodukt mehr ist. Es wurde zum festen Bestandteil des Mainstream-Angebots von Cafés, Health-Bistros und Eigenmarken in ganz Europa. Welche Zahlen hinterlässt das Jahr — und was ist für 2026 zu erwarten?
Das Jahr 2025 in Zahlen
Der globale Matcha-Markt erreichte 2025 einen Wert von etwa 3,7–4,5 Mrd. USD (die Schätzungen der Agenturen variieren methodisch; der Konsens liegt bei rund 4 Milliarden). Das Jahreswachstum verlief im Einklang mit den Prognosen — bei 7–8 % pro Jahr. Das Premiumsegment wuchs mit rund 8,5 % noch schneller und bestätigte die strukturelle Verschiebung der Verbraucher hin zu Qualität und nachweisbarer Herkunft.
Was das Jahr 2025 bestätigt hat
✔ DACH als wichtigster europäischer Markt
Deutschland behauptete seine Position als größter europäischer Markt mit einem Anteil von rund 22 % am gesamteuropäischen Umsatz, vor Großbritannien und Frankreich. Die traditionelle Teetrinkerkultur in der DACH-Region verlagerte sich natürlich in Richtung Premium und gesundheitsorientierter Kategorien. Die Nachfrage nach Private-Label-Produkten mit japanischer Herkunft wuchs hier deutlich schneller als in Mittel- und Osteuropa.
✔ Konventioneller Matcha hielt die Mehrheit; Bio-Segment gewann an Stärke
Nicht-biologischer Matcha hielt 2025 einen Anteil von rund 58,6 % am Weltmarkt. Das Bio-Segment wuchs dabei am schnellsten — insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo die Biozertifizierung direkten Einfluss auf die Kaufentscheidungen sowohl von Geschäftskunden als auch von Endverbrauchern hatte.
✔ Soziale Medien erwiesen sich als echter Vertriebskanal
Matcha Latte blieb 2025 eines der beliebtesten Getränke auf Instagram und TikTok. Virale Inhalte von Cafés und Einzelpersonen führten zu einem messbaren Anstieg der Nachfrage — vor allem im Café- und Health-Food-Bistro-Segment. Millennials und die Generation Z bestätigten sich als treueste Kunden von Premium-Matcha-Marken.
✔ Matcha als Zutat überschritt das Getränkesegment
Konditoreien, Bäckereien, Eiscafés und Hersteller gesunder Snacks integrierten Matcha im Jahr 2025 zunehmend als natürlichen Farbstoff und funktionelle Zutat. Das Lebensmittelsegment zählte zu den am schnellsten wachsenden Anwendungsbereichen in der gesamten Branche.
Was in 2026 und darüber hinaus zu erwarten ist
✔ Weitere Konsolidierung des Premiumsegments
Analysten prognostizieren, dass Premium-Matcha aus zertifizierten japanischen Präfekturen — insbesondere Uji, Nishio und Kagoshima — seinen Marktanteil weiter ausbauen wird. Verbraucher und Geschäftskunden werden sich zunehmend auf nachweisbare Herkunft und laborbestätigte Qualität konzentrieren. Dieser Trend wird die Abkehr von billigen Substituten ohne nachvollziehbare Herkunft beschleunigen.
✔ Druck auf das begrenzte japanische Angebot wird zunehmen
Die japanische Matcha-Produktion bleibt kapazitätsbedingt begrenzt. Die besten Ernten aus Uji und Nishio sind fest kontingentiert, und die wachsende globale Nachfrage wird diesen Druck 2026 weiter verschärfen. Für Unternehmen mit gesichertem Direktzugang zu Premium-Rohware ist dies ein Wettbewerbsvorteil; für andere ein wachsendes Risiko von Lieferausfällen oder Qualitätseinbußen.
✔ Interesse an Eigenmarken in Europa wird weiter wachsen
Europäische Cafés, Wellness-Marken und E-Commerce-Händler werden vermehrt eigene Matcha-Produkte unter ihrer Marke suchen. Unternehmen benötigen Partner, die flexible Private-Label-Lösungen anbieten können — von kleinen MOQs über mehrsprachige Etikettierung bis hin zu zertifizierter Dokumentation für verschiedene Märkte.
✔ Europäischer Markt steuert auf über 1 Milliarde USD zu
Bei Beibehaltung des CAGR von ~7 % aus 2025 wird der europäische Matcha-Markt im Laufe des Jahres 2026 die Marke von 1 Milliarde USD überschreiten. Deutschland, Großbritannien und Frankreich werden ihre dominierenden Positionen halten, während Polen, der Benelux-Raum und die skandinavischen Märkte überdurchschnittliche Wachstumsdynamik zeigen.
B2B-Chancen im Jahr 2026
- Private Label — die Nachfrage von Cafés und Wellness-Marken nach eigenen Produkten mit garantierter japanischer Herkunft und Laborprüfung wird weiter steigen.
- HoReCa-Segment — Cafés, Hotels und Restaurants erweitern ihre Angebote um Premium-Matcha-Latte und Ceremonial-Grade-Zubereitungen.
- Health-Bistro & Food-to-go — Matcha-Smoothies, Matcha-Energy-Balls und verwandte Formate werden über die traditionelle Teestube hinauswachsen.
- E-Commerce und DTC-Marken — Online-Händler für gesunde Lebensmittel werden zuverlässige Großhandelspartner mit konsistenter Qualität und lokaler Sprachunterstützung suchen.
- Lebensmittelherstellung — Bäcker, Konditoren und Hersteller gesunder Snacks werden Matcha als natürlichen Farbstoff und funktionelle Zutat nachfragen.
Der Ausblick ist positiv — der Markt tritt in eine Phase der Reife ein, nicht der Stagnation. Einen klaren Vorteil werden Lieferanten haben, die nachweisbare japanische Herkunft, konsistente Qualität mit Laborbelegen und flexible Private-Label-Lösungen für verschiedene Märkte und Sprachen garantieren können.
Kyosun erfüllt diese Anforderungen seit 2012. Jede Charge wird im eigenen Labor geprüft — auf Pestizide, Schwermetalle, Schimmelpilze und mikrobiologische Parameter. B2B-Partner erhalten nicht nur hochwertigen japanischen Matcha, sondern auch die vollständige Qualitätsdokumentation, die ihre Kunden und Regulierungsbehörden verlangen.
Quellen: Mordor Intelligence, Grand View Research, Straits Research, Polaris Market Research, Market Research Future (Daten 2024–2025, Ausblicke bis 2031–2035). Die Zahlen spiegeln Schätzungen verschiedener Marktforschungsagenturen wider, die sich methodisch unterscheiden können. Sie dienen als Orientierungswerte und stellen keine verbindlichen Prognosen dar.
